Lucinda Williams

The Ghosts Of Highway 20

Knapp eineinhalb Stunden feinsten Alternativ-Country von Lucinda Williams. Es ist zudem nicht viel Zeit seit dem Vorgänger “Down Where The Spirit Meets The Bone” von 2014. Die Ideen scheinen der Amerikanerin also nicht auszugehen.

“The Ghosts Of Highway 20”, so der Titel des neuen Albums, ihrem zwölften, wenn wir richtig gezählt haben. Die Autobahn, auf die sich Lucinda Williams hier bezieht, verläuft von Texas nach Georgia. Auf ihr scheint sie häufig unterwegs gewesen zu sein.

Lucinda Williams Musik ist meist introvertiert, düster und melancholisch. Dazu passt ihre raue Stimme absolut hervorragend. Hier ist nichts zu hören vom fröhlichen Mainstream-Country, mit den meist bescheuerten Texten. Lucinda Williams Texte sprechen eine ganz andere und sehr eigene, ehrliche Sprache.

Zwölf Titel stammen aus eigener Feder, der Rest ist u.a. von Bruce Springsteen und Woody Guthrie. Besonders erwähnenswert scheint uns, dass Jazz-Gitarrist Bill Frisell bei einigen Aufnahmen mitwirkte.

Wer keinen Country auf Schlager-Niveau sucht, hat mit Lucinda Williams die richtige Künstlerin gefunden. “The Ghosts Of Highway 20” ist ein Glanzstück in Lucinda Williams Diskographie und ein vollends überzeugendes Beispiel für modernen Country (“Anti-Country”).

The Ghosts Of Highway 20

Knapp eineinhalb Stunden feinsten Alternativ-Country von Lucinda Williams. Es ist zudem nicht viel Zeit seit dem Vorgänger “Down Where The Spirit Meets The Bone” von 2014. Die Ideen scheinen der Amerikanerin also nicht auszugehen.

“The Ghosts Of Highway 20”, so der Titel des neuen Albums, ihrem zwölften, wenn wir richtig gezählt haben. Die Autobahn, auf die sich Lucinda Williams hier bezieht, verläuft von Texas nach Georgia. Auf ihr scheint sie häufig unterwegs gewesen zu sein.

Lucinda Williams Musik ist meist introvertiert, düster und melancholisch. Dazu passt ihre raue Stimme absolut hervorragend. Hier ist nichts zu hören vom fröhlichen Mainstream-Country, mit den meist bescheuerten Texten. Lucinda Williams Texte sprechen eine ganz andere und sehr eigene, ehrliche Sprache.

Zwölf Titel stammen aus eigener Feder, der Rest ist u.a. von Bruce Springsteen und Woody Guthrie. Besonders erwähnenswert scheint uns, dass Jazz-Gitarrist Bill Frisell bei einigen Aufnahmen mitwirkte.

Wer keinen Country auf Schlager-Niveau sucht, hat mit Lucinda Williams die richtige Künstlerin gefunden. “The Ghosts Of Highway 20” ist ein Glanzstück in Lucinda Williams Diskographie und ein vollends überzeugendes Beispiel für modernen Country (“Anti-Country”).


Textdatum: 2016-02-07  
Textrechte: © Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 9519/350/1